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Der SVZ

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Ins Badische – Der Ausflug 2015

So, jetzt setzen wir ein Häkchen hinter den Ausflug 2015 und stellen fest, dass der restliche Jahreskalender des Vereins gar nicht mehr so viele gesellschaftliche Ereignisse bereit hält.

Dafür aber war es schon ein Höhepunkt der heurigen Aktivitäten. Eine Reise ins Badische Weinland, also mal weg von Kultur, Bier und Baudenkmälern und rein in die wärmste Region Deutschlands. Das zumindest behaupten die Wetterforen und beim einen oder anderen Blick auf die Vegetation (und die Weine), glaubt man das sogar bestätigt zu sehen. So haben sich also unsere Vorstände Andreas Graf und Andrea Meixner mächtig ins Zeug gelegt um was anständiges für zwei Tage zu organisieren. Und das ist ihnen unter Einbeziehung verschiedenster Interessensrichtungen bestens gelungen. Bauhistorisches in Verbindung mit Bacchus und Schützenspezifischem, Potz Blitz, alles war dabei.

So sah er aus, unser Bus fürs Wochenende. Nicht ohne und vor allem geräumig, was man bei 45 Mitreisenden auch braucht. Soviele waren es übrigens noch nie.

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Um 07:00 gings am Rathausparkplatz los. Dann noch flugs zum Schützenheim um ein paar Kleinigkeiten einzuladen und nach einer Extrarunde am Schwarzbräukreisel, der mit irrlichternden Figuren des frühen morgens fast schon was mystisches hatte, ab zur Autobahn gen Karlsruhe.

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Unterwegs, an einem grünen Fleck, gabs dann den traditionellen, üppigen Frühschoppen am und aus dem Bus. Manche behaupten, eigentlich nur deswegen mitzufahren. Wie auch immer, zur Mittagszeit schlugen wir dann in Breisach auf. Freie Zeit zur Besichtigung der Stadt oder des spätromanischen Münsters. Einige sind auch einem Geheimtipp gefolgt und haben eine mordsmäßige Schiffstour gemacht. Die sog. "Napoleonroute", als ob der schon mal in Breisach Schiffchen gefahren wäre!

Zum fortgeschrittenen Nachmittag dann eine Führung im Sekthaus Geldermann. Gemäß dem Motto "Das Beste was man trinken kann, ein Sekt von Deutz & Geldermann". Aber Ernst beiseite, ein wirklich toller Laden mit viel Geschichte und guten Produkten. Und viel gelernt haben wir in der Tat auch.

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Am Abend sind wir dann mitten rein ins Idyll, also in den Schwarzwald, um dort zu nächtigen. Das hatte am nächsten morgen dann auch Vorteile, alldieweil es nicht so weit bis Durbach war. Ein Winzerort sagen die Einen, die Kumulation badischer Weinkunst sagen die Anderen. Also gut, auf jeden Fall sind wir dahin und in diverse Vinotheken ausgeschwärmt. War wirklich ein tolles Bild als ex-Präsi Kohler mit Weinkisten voll bepacktem Handwagen und einer Prozession von Schützen hintnach zum Bus wandelte.

Nach einem, man kann es sich schon denken, Picknick am Bus ging es dann über eine ausgesprochen schöne Schwarzwaldroute in Richtung Oberndorf. Bei diesem Namen klingelt es sicher schon jedem Schützen im Ohr. Oberndorf - Sitz der Waffenmanufaktur Mauser, heute Heckler & Koch. Da gibt es dann ein Heimat- und Waffenmuseum. Vor allem letzteres zog uns, wie es sich für Schützen gehört, an und wir wurden nicht enttäuscht. Für den mit Interesse an alten und modernen Feuerwaffen wirklich sehenswert.

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Übrigens, eine ausführliche Fotopräsentation ist im Bereich "Archiv\vereinsinterne Bilder" unserer Homepage zu finden. Zutritt mit dem regulären Passwort.

Tja, dann wars auch schon wieder fast vorbei. Nach gerade mal zwei Stunden über A 81 und A 8 hatte uns Zus dann wieder. Ein geruhsamer, sorgloser und schöner Ausflug bei dem wir mit durften. Aber die Drohung von Vizekanzler Graf steht auch schon im Raum "nächstes mal fahren wir wieder in die Berge"!

Schau mer mal.